Kritiken

zu «Rigoletto»

Trierischer Volksfreund , 12. August 2003
Hoffnungslos trist ist das Schicksal der Menschen, jedenfalls derer, die nicht über Privilegien verfügen wie der Herzog von Mantua. Rigoletto, sein Hofnarr, ist von Beginn an ein unendlich müder, seines zynischen Jobs überdrüssiger Mann. Der Clown hat den Blues – und keine Perspektive, aus seiner Rolle jemals wieder herauszukommen.
Die Produktion zeigt, mal psychologisch-exakt, mal kraftvoll-plakativ, wie diese Hierarchie funktioniert. Eine vergleichbar ernsthafte, schnörkellose Inszenierung in Merzig.